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Unter dem Radar
Wenn
Sie in die Erfolgsszene hineinhören, könnte das Ihr
Selbstwertgefühl
ankratzen. Denn dort ist "Thinking Big", "groß denken" angesagt. Mickrige 199.000 Euro? Unter einer Million
brauchen wir da gar nicht erst anklopfen.
Uns lassen diese
theoretischen Höhenflüge kalt. Auf
unserer soliden Basis können wir ja jederzeit aufstocken. Das System
ist nach oben offen. Wir fangen aber erst einmal beim "Mindestlohn" an.
Mit unserem bescheidenen Ziel liegen wir sogar im Limit der Ratgeberliteratur. Dort geistert immer wieder die berühmte "erste Million in 7 Jahren"
herum. Solange sollten wir uns aller- dings nicht hinhalten lassen.
Es ist auch
gefährlich, sich auf die eine Million
einzuschießen. Unser Gehirn nimmt das dann womöglich ernst und macht
dann einfach Schluss. Intelligenter ist die offene Variante. Darum muss
sie auch ihren Niederschlag in unserer Zielformulierung finden
("199.000 Euro und mehr").
Mit unserer
Zielvorgabe bewegen wir uns zunächst im
überschaubaren Rahmen. Legen wir unser unteres Ziel auf einen Monat um,
kommen wir auf monatliche Bezüge von durchschnittlich knapp 12.000
Euro. Dabei sollten wir nicht vergessen, dass es sich bei unserer Übung
lediglich um eine zusätzliche Verbesserung der persönlichen aktuellen
Lage
handelt.
Was wir hier
veranstalten, ist letztlich ein Praktikum zur
Vorbereitung von Größerem, so Sie es denn wollen. Unser planmäßiges
Vorgehen ist ja nicht ausschließlich auf unserer 199.000 Euro Ziel
begrenzt. Unser "Praktikum" eröffnet Wege, auf
denen auch jedes andere Ziel erreichbar ist.
Kleinreden
wollen wir unser Vorhaben aber auch nicht. Es
beschert uns zumindest für die Dauer der 500 Tage ein Zusatzeinkommen,
das um ein Vierfaches höher ist, als das aktuelle
Durchschnittseinkommen der Bevölkerung in Deutschland. Wer hier von
Gewissensbissen geplagt wird, sollte bedenken, dass er damit
immer
noch im Bereich der "Peanuts" der Verdiener-Oberliga liegt.
Insofern fliegen wir
noch weit unter dem Radar und werden
noch keine große Aufmerksamkeit erregen. Erinnern wir uns daran: ein
weitverbreitetes gefestigtes Weltbild trägt hierzulande bei nicht
Wenigen dazu bei, dass Überfliegern nur allzu gern die Flügel gestutzt
werden.
Ob der Trip ins
klassische finanzielle Oberhaus überhaupt
erstrebenswert ist, mag jeder für sich selbst entscheiden. Ein
Zuckerschlecken ist das Business dort wohl auch nicht. Wen dennoch die
verwirrenden Pfade dorthin interessieren, wird das folgende Video
weiterbringen.
Wer hätte jemals
gedacht, dass Kabarettisten das Handwerk
derart leicht gemacht wird. Auf der Bühne müssen sie nur noch die
Realität an die Tafel schreiben.
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