Bellevue-Strategie
Ein-Million-Euroschein
An der Nase herum
Runde 1
Folge 013
Tag 28 von 500 auf dem Weg zu 199.000 Euro
Euro-Haus-Reihe
An der Nase herum hinters Licht geführt

   Der Mensch ist ein soziales Wesen. So steht es geschrieben. So wird es gesagt. Das ist natürlich sehr lobenswert. Deshalb geht der engagierte Mensch auf die Barrikaden, auf die Straße, ins Fernsehen und sonst wohin, wenn andere Arten gefährdet sind oder schlecht behandelt werden.

   Neben diesem  mutigen Engagement muss er auch noch sehen, wie er  selbst überlebt und das möglichst menschenwürdig. Hinsichtlich der Menschenwürde hat es seit Menschengedenken immer wieder unterschiedliche Auffassungen gegeben. Deshalb mussten und müssen Menschen immer wieder sehr viel durchmachen. Das soll jetzt aber nicht unser Thema sein.

   Wir beschäftigen uns hier mit einem Teilaspekt. Aber auch der liefert Hinweise dafür, warum es in der Menschheitsgeschichte immer wieder zu großen Problemen kommt. Fast hat es den Anschein, dass sich die Menschen entgegen der landläufigen Annahme eher zu viel mit anderem herumschlagen (müssen),  als dass sie sich um ihre  eigenen Belange zu kümmern (können).

   Wie anders sind die großen Einkommens- unterschiede sonst zu er klären.  Die Betonung liegt dabei auf groß. Hier ist nicht die Rede von den Gehaltstufen innerhalb einer klassischen Berufs- karriere und wir sprechen auch nicht vom Gehaltsunterschied zwischen dem Chefarzt einer Klinik und der Krankenschwester im gleichen Haus.

   Die Gedanken verweilen eher dort, wo im her- kömmlichen Sinne überhaupt nicht gearbeitet wird und dennoch die größten Vermögen zu Hause sind und die größten Geldbeträge hinfließen. Wir neiden den Leuten ihr Vermögen nicht. Das tun wir auf gar keinen Fall, weil das ganz klar eine Riesendummheit wäre.

   Wenn wir den anderen etwas missgönnen oder etwas anderes schlecht machen, verhindern wir geradezu, dass wir finanziell in eine erstrebenswerte Situation kommen. Was ich selbst mies finde, darf ich natürlich nicht anstreben. Da sorgt dann
penibel unser eingebauter innerer Wertemesser  dafür, dass dieser verfluchte Fall nicht eintritt. Zum reichen Sack werden wir dann eben nicht.  So  tickt es in unserem Inneren, ob uns das gefällt oder nicht.

   Sind wir als arme Säcke aber besser daran? Das mag jeder für sich selbst entscheiden. Wer es als unerträgliche Belastung empfindet in 500 Tagen 199.000 Euro in Händen zu halten, ist hier  auch gar nicht zu Hause. Wir bleiben bei unserem Ziel. Schon allein deswegen, weil wir erkannt haben: wer sich selbst nicht hilft, kann auch anderen schlecht helfen.

   Kehren wir zurück zu den gewaltigen Vermögens- unterschieden. Bei den großen Vermögen gibt es verschiedene Kategorien. Eine davon kommt durch Lug und Trug und nicht selten auch unter Verletzung der Menschenrechte zustande. Solcherlei Vermögens- zuwachs liegt uns selbstverständlich fern. Andere haben ihr Vermögen in die Wiege gelegt bekommen und manche haben es geheiratet. Warum auch nicht?

   Von diesen beiden Vermögenskategorien können wir für unsere Strategien nichts lernen. Wir schauen lieber dorthin, wo Reichtum und Wohlstand aus eigenen Kräften entsteht. Dabei haben wir schon mehrfach gesehen, dass der Tausch von individueller Zeit gegen Geld unsere Kräfte überfordert. Wir werden mit dem Ring in der Nase durch die Lebensarena geführt.

   Wer nach Alternativen sucht, stößt irgendwann auf den Begriff "passives Einkommen". Verlockend und trügerisch zugleich umgarnt uns diese Verheißung. Es werde Geld, einfach so aus dem Nichts. Wäre das nicht eine tolle Sache? Nun gibt tatsächliche eine Spezies, die das kann und mit staatlichem Segen auch darf.  In diesem Fall beißt sich für uns leider die Katze in den Schwanz.

   Wollten wir zu diesem Kreis der Gelderzeuger gehören, müssten wir erst einmal ein großes Vermögen angehäuft haben. Dann könnten wir damit eine Bank gründen und Geld aus dem Nichts erschaffen. Also zurück auf Null. Wir müssen das benötigte Vermögen erst einmal herbeischaffen. Dazu müssen wir wiederum etwas tun, also nichts mit "passiv".

   Wenn uns die Bankengründung dann doch in zu weiter Ferne liegt, sollten wir aber nicht gleich auf die andere Variante hereinfallen. Passives Einkommen wird von einer unsterblichen Gauklerzunft immer wieder als ideale Einkommensmöglichkeit von zu Hause aus propagiert. Man müsse nichts können und auch nicht viel wissen sondern nur genau das machen, was man gesagt bekommt. Solcher Unsinn muss zwangsläufig in die Katastrophe führen.

   Diese Propaganda mitsamt ihren Lautsprechern ist mitschuldig daran, dass die in den Videos von Robert T.  Kiyosaki und Tim Sales vorgestellten Einkommens- möglichkeiten nur langsam Fuß fassen. Die falschen Botschaften hinterlassen eben eine breite Spur der Enttäuschten. Denn: über dem Film, die Pizza oder die Politik liegt ihnen bestimmt keine Weiterempfehlung auf der Zunge, wenn sie davon enttäuscht sind. (Siehe: Einer muss die Brötchen backen.) Schon wieder sind wir an der Nase herumgeführt.

   Machen wir aus der Not deswegen eine Tugend. Für Erfolgserlebnisse gibt es keine Platzkarten. Wer zuerst kommt mahlt zuerst. Nicht immer ist dieses Prinzip legitim, hier für Sie aber schon. Das werden Sie bald feststellen.

   Wir haben mit den vorangegangenen Videos das Pferd von hinten aufgezäumt. Betrachten Sie das Ganze komplett nun noch einmal von Anfang an. Auch wenn diese Darstellung bereits in die Jahre gekommen ist (Beispiel: Babyboomer) ist sie bis heute ein Klassiker und Evergreen. Auf das Prinzip kommt es an.


Clever zum Reichtum Teil 1



Clever zum Reichtum Teil 2


Wie Sie noch heute Ihrem Ziel näher kommen:
1. Schauen Sie sich die Videos an.
2. Erinnern Sie sich an
Robert T. Kiyosaki
Einkommensarten
Sparer sind Verlierer
Finanzielle Bildung

3. Nutzen Sie den KlickTipp

Wenn Sie bisher alle Informationen genutzt haben, Glückwunsch!
In 472 Tagen besitzen Sie mindestens 199.000 Euro mehr.
Klicklicht-geht-aufTipp:
Einer muss die Brötchen Backen
Arme Millionäre
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Autor/Herausgeber: Manfred Hoffmann - Impressum/Nutzungsbedingungen